Ich möchte Ihnen gerne einen Einblick in meine Arbeitsweise geben und erläutern, welche Therapiemethoden ich anwende.
Meine fundierte Ausbildung in klassischer Verhaltenstherapie bildet die Grundlage meiner Arbeit, die ich durch spezialisierte wissenschaftliche Weiterbildungen kontinuierlich
vertieft und erweitert habe.
Besonders intensiv habe ich mich in traumaspezifischen Techniken wie EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) sowie in der
Körperpsychotherapie nach Hakomi fortgebildet. Darüber hinaus fließen Elemente des achtsamen Selbstmitgefühls, Teilearbeit aus dem Internal Family
System und Breathwork in meine Arbeit ein.
Die Kombination dieser Ansätze unterstützen die emotionale Verarbeitung und fördern das Wohlbefinden indem sie einen ganzheitlichen Zugang bieten, der sowohl
den Körper als auch den Geist einbezieht.
Diese Methoden verbinde ich gezielt und effektiv:
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Verhaltenstherapie: Diese fundierte Methode basiert auf dem Verständnis, dass belastende Verhaltensmuster erlernt sind und durch gezielte Übungen und Veränderungen
modifiziert werden können. In der Therapie arbeiten wir daran, ungesunde Denk- und Verhaltensweisen sowie Muster zu identifizieren und durch konkrete Schritte zu verbessern. Ziel ist es,
positive Veränderungen im täglichen Leben zu fördern.
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Körperpsychotherapie nach Hakomi: Diese Technik betont die Verbindung zwischen Körper und seelischen Prozessen. Durch achtsame Wahrnehmung unterstütze ich meine PatientInnen
dabei, verborgene emotionale Muster zu erkennen und zu bearbeiten. Wir nutzen die Körperempfindungen als Wegweiser, um tieferliegende Emotionen und unbewusste Konflikte zu verstehen und zu
verändern.
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EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing): Diese bewährte Methode zielt darauf ab, traumatische Erinnerungen und belastende Ereignisse zu verarbeiten. Mittels
bestimmter Augenbewegungen werden Gehirnregionen stimuliert, die eine natürliche Verarbeitung von traumatischen Erinnerungen unterstützen. Dies kann zu einer deutlichen Reduktion der
emotionalen Belastung und der Symptome führen, die mit Trauma und Belastungen assoziiert sind.
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Achtsames Selbstmitgefühl (Mindful Self-Compassion): Diese hilfreiche Methode kombiniert Achtsamkeit, Selbstfreundlichkeit und die Erfahrung von
"shared humanity". Sie hilft, sich in herausfordernden Momenten mit Mitgefühl statt mit Selbstkritik zu begegnen und fördert so Selbstakzeptanz, innere Ruhe und emotionales Wohlbefinden.
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Teilearbeit nach dem Internal Family System (IFS): Diese Herangehensweise ist ein hoch wirksamer, innovativer und
integrativer Ansatz der es ermöglicht, verschiedene innere Persönlichkeitsanteile einer Person zu identifizieren und zu verstehen. Wir arbeiten daran, innere Konflikte zu lösen, indem wir die
positiven Absichten hinter den scheinbar widersprüchlichen Gefühlen und Gedanken erkennen. Ziel ist es, eine harmonische Balance zwischen diesen Teilen zu schaffen und die Selbstregulation zu
stärken. Diese Methode kann auch als innere Friedensarbeit verstanden werden.
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Conscious Connected Breathwork (bewusst verbundener Atem): Diese Atemmethode intensiviert die Atmung – schneller und tiefer als gewöhnlich – und verändert so die
Gehirnaktivität, was von tiefer Entspannung bis zu intensiven Bewusstseinszuständen führen kann. Diese Erfahrungen helfen, Emotionen wie Trauer, Wut oder Angst zu verarbeiten, Traumata
zu begegnen und ein tieferes Selbstverständnis zu entwickeln. Indem gewohnte Kontrollmechanismen gelockert werden, entsteht Raum für mehr Selbstwahrnehmung, Mitgefühl und emotionale
Offenheit.
Diese integrative Herangehensweise ermöglicht es mir, individuell angepasste Behandlungspläne zu entwickeln, die auf die spezifischen Bedürfnisse und Ziele meiner
PatientInnen abgestimmt sind. Mein Ziel ist es, Ihnen zu helfen, Ihre psychische Gesundheit zu stärken und Ihre Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.